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Fasten – Für einen Durchbruch

Nach Johannes Hartl

Unsere Reaktion auf Gottes Initiative hat große Bedeutung. Die Verwirklichung von Gottes Willen und das Kommen seines Reiches hängen teilweise von unserer Kooperation ab (Lukas 11,9; Matthäus 6,10). Neben dem Gebet hat Gott uns im Fasten einen Schlüssel für Durchbrüche gegeben (Matthäus 17,21).

1. Fasten stärkt geistliche Autorität

Entgegen einer häufigen Meinung ist Gebet nicht immer gleich wirkungsvoll. Die Dämonen wussten sehr wohl, wer Jesus und wer Paulus waren (Apostelgeschichte 19,15), aber hatten keinen Respekt vor solchen, die diese Namen nur als Formel verwandten. Jesus fastete, bevor er den Teufel besiegte (vgl. Markus 3,27) und Paulus wusste sehr wohl, dass er einen geistlichen Kampf fochte (2. Korinther 10,3-5).

2. Fasten ist geistlicher Kampf

In Daniel 10 beobachten wir eine erstaunliche Parallele zwischen Daniels Zeit des Fastens und den Geschehnissen in der geistlichen Welt. Die Welt von Engeln und Dämonen reagiert auf Fasten und Gebet.

3. Fasten gibt Einsicht in göttliche Perspektive

Wer fastet, wird geistlich sensibler und nimmt Eindrücke besser wahr.

4. Fasten ist Demütigung vor Gott

Wer fastet, erfährt seine eigene Schwäche hautnah. Zugleich ist das Fasten ein Akt der Verzweiflung und des Bekenntnisses, dass wir Gottes Eingreifen brauchen (vgl. Joel 2).

5. Fasten ändert das Geschick eines Landes

Gott wartet auf unsere Reaktion. Wenn sein Volk sich demütigt und ihn sucht, heilt er das Land (2. Chronik 7,13).

6. Fasten ist radikal

Fasten ist ein Mittel für Zeiten, in denen viel auf dem Spiel steht und erfordert mutige Kämpfer (Esther 4,16). Vor dem Wirken Jesu gab es das bahnbrechende „radikale“ Wirken Johannes des Täufers (Matthäus 11,12).

7. Fasten ist notwendig für die Ernte

Die Anzahl der Gesandten ist abhängig von der Anzahl der Beter (Lukas 10,2). Die erste große Missionsbewegung, die Europa erschütterte, wurde im Fasten geboren (Apostelgeschichte 13,2f.).

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Die erste große Missionsbewegung, die Europa erschütterte, wurde im Fasten geboren.

Wie kannst du konkret fasten?

Wasserfasten: Nur Wasser oder ungesüßten Tee zu sich nehmen. Es empfiehlt sich, einige Tage zuvor langsam nur noch leichte Nahrungsmittel zu sich zu nehmen und das Fasten auch behutsam mit Obst o.ä. zu beenden. Für die meisten Menschen ist ein langes (z.B. 40 Tage) Wasserfasten gesundheitlich unbedenklich. Bei den meisten vergeht der Hunger nach einigen Tagen, doch die körperlichen Kräfte sind deutlich beeinträchtigt. Auch 7, 10 oder 21 Tage eines solchen Fastens sind bereits sehr intensiv.

Bitte informiere dich bei deinem Arzt, ob längeres Wasserfasten für dich möglich ist. Saftfasten: Wie Wasserfasten, doch mit verdünnten Säften oder Brühe. Diese Form ist bedeutend einfacher als Wasserfasten und kann von fast jedem auch bei normalem Arbeitspensum ohne gravierende Leistungseinbußen auch über längere Zeit hinweg durchgehalten werden. Sehr viele Bücher über „Heilfasten“ behandeln ein solches leicht abgeschwächtes Fasten.

Danielfasten: Ein Verzicht auf Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Zucker, Alkohol und alle Geschmacksträger (Gewürze, Süßstoff, Salz, Dressing). Also nur pflanzliche Nahrungsmittel: Reis, Bohnen, Brot, Gemüse, Früchte, doch auch davon keine besonders „leckeren“ Produkte, sondern die einfachsten.

Wichtig: Fasten ist keine Strategie, Gottes Aufmerksamkeit zu erlangen oder sich etwas bei ihm zu verdienen. Jesus wusste, dass er der Sohn Gottes war, an dem der Vater Wohlgefallen hatte. Dieses Bewusstsein war die Grundlage seines dann folgenden 40-tägigen Wasserfastens (Matthäus 3,17; Matthäus 4,1).

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